Technik

Unser Iveco Daily 4x4

Das Iveco Fahrgestell

Im Sommer 2023 reifte die Entscheidung uns ein Fernreisemobil, oder wie immer man das nennen möchte, zuzulegen. Wir haben einige Hersteller besucht, kamen aber mehr und mehr zu der Überzeugung das nur ein Selbstbau das Richtige sein kann. 

Die Frage war halt auf welcher Basis. Wir entschieden uns für ein modernes Auto , mit allen Vor- und Nachteilen. Ein Daily 4×4 70S180 war schnell gefunden, und so hatten wir ein neues Fahrgestell im Hof stehen, auf dem man aufbauen kann.

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Die Planung

Es gibt ja viele lustige freie Projekte zur Konstruktionsuntestützung im Internet. Ich hatte mich schon einmal mit FreeCad versucht, und habe mir gleich die neueste Version installiert. 

Nach vielen Stunden Einarbeitung, Rückschlägen, Versuchen und Umplanungen war dann endlich der Grundaufbau einer Kabine fertig.

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Die Kabine

Mit den ersten Zeichnungen aus meiner FreeCad-Konstruktion wandten wir uns an die Firma X4Quadrat. Nach einer ausgiebigen Beratung und einigen Optimierungen bestellten wir unseren Aufbau und waren überglücklich als einige Wochen später die Meldung kam, „das Fahrzeug kann zur Montage angeliefert werden“.

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Also brachten wir unser Fahrgestell zu unserem Kabinenbauer.

Der Zwischenrahmen wurde montiert und die Kabine aufgesetzt. Lackiert, und mit Fenstern- Türen und Klappen von WideBird versehen, erhielten wir unser Fahrzeug zurück.

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Der Innenausbau

So, der Anfang war gemacht und ein halbwegs nach Reisemobil aussehendes Auto steht bei uns im Hof.

Aus dem FreeCad-Projekt heraus habe ich die notwendigen Plattenmengen ermittelt und bei  Sven Bauhaus aus dem Platten-Laden bestellt. Bis dass das Multiplex geliefert wurde konnten schon einmal einige Unterkonstruktionen erstellt werden. 

Die Wassertanks hatte ich schon vor Auslieferung des Autos besorgt, und so können wir diese gleich mit einbauen, ist schließlich das erste was seinen festen Platz haben muss.

Mit den Wassertanks hatte ich schon genug Gewicht auf der Fahrerseite, daher sollten die Batterien und der Kühlschrank auf die rechte Seite kommen. Daneben, im Bereich des Durchgangs zum Fahrerhaus ist die Dusche schon mal platziert. Der Bereich wird dann die Nasszelle werden.

Die ersten Holzelemente werden montiert. Trennwände und Oberschränke lassen das erst Mal erahnen wie es später mal in unserem Wohnmobil aussehen soll. Die Wassertanks werden von der vorderen Sitzbank bzw. vom Tischaufbau verborgen. Unter der hinteren Sitzbank wird Technik, sprich die Heizung  und Wasserinstallation verbaut. 

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Irgendwann war es dann auch geschafft, der Innenausbau ist fertiggestellt. 

Anbauten

Auch außen am Auto ist noch einiges zu erledigen.

Da der Dieselvorrat für Touren ins Off nicht wirklich ausreicht haben wir auf der rechten Seite noch einen Zusatztank platziert. Der Brennstoff wir mit einer Pumpe in den Haupttank gepumpt. Somit braucht es keine Änderung an der Originalanlage, Wir haben jetzt etwa 240l an Bord wenn beide Tanks voll sind. (siehe Bild 1)

Bei Fahrten in schwererem Gelände muss man öfter den Reifendruck anpassen, Auf Asphalt natürlich den bekannten Druck  wie wir ihn bei unseren Autos fahren. Im Sand z.B.  mit sehr geringen Drücken, Auf Stein oder Wellblechpisten mit mittlerem Druck. Somit bietet sich eine Anlage an bei der ich alle 4 Reifen gleichzeitig bedienen kann. (siehe Bild 2).

Da wir ja den original Tank belassen, ist hier noch viel Platz um div. Teile unterzubringen. An dem bereits vorhanden Rahmen des Unterfahrschutzes habe wir dann noch eine Erweiterung angeschweißt um die Faltsandbleche und die Auffahrkeile zu verstauen. (siehe Bild 3)

 

Zusatzdieseltank auf der rechten Seite
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